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Grundmerkmale:
Schmetterlinge nennt man auch „Falter“ und „Schuppenflügler“ genannt
Falter wird abgeleitet von „flattern“.


Man erkennt sie an ihren schmalen, dünnen Körper und ihren großen, meist farbigen Flügeln.
Die Farbe der Flügel, der Schmetterlinge wird aus Farbschuppen gebildet.
Etwa eine Million Schuppen haben sie um diese verwechselbare Farbe zu bekommen.
Daher auch der „Schuppenflügler“ genannt.
Der Schmetterling hat Facettenaugen, sie bestehen aus bis zu 6.000 winzigen Einzelaugen.
Mit diesen Augen können sie Tag und Nacht die Helligkeit bzw. Dunkelheit besser wahrnehmen.
Bis zu 200 m weit können diese Insekten sehen.
Der Fühler ist je nach Charakter eines Schmetterlings unterschiedlich, sie können fadenförmig, Keulen-artig, sägen-ähnlich oder gekämmt sein.
Mit ihm können sie riechen, tasten, schmecken, Luftfeuchtigkeit und Temperaturen wahrnehmen.
Der Mund der Schmetterlinge ist zu einem Röhrchen geformt, damit saugen sie ihre Nahrung auf.
Sie können nur flüssige Nahrung aufnehmen.

Körpergröße:
Schmetterlinge werden 3 cm bis 11 cm lang.
Das Gewicht ist unbekannt.

Flügel:
Die Vorder- und Hinterflügel des Schmetterlings befinden sich an der Brust, durch ihre farbenfrohe Farbe erkennt man die Schmetterlinge.

Herkunft:
Schmetterlinge leben in der ganzen Welt, mit Ausnahmen von kalten Gebieten, wie die Antarktis.
In kalten Jahreszeiten „überwintern“ Schmetterlinge, dazu verstecken sie sich in Bäumen und Höhlen.
Sie überwintern als Raupe, Puppe, als Schmetterling oder sogar als Ei.

Lebensraum:
In Pflanzenreichen Gebieten fühlen sich Schmetterlinge wohl.
Auf Wiesen, Feldern, an Büschen und in Wäldern sind sie beheimatet.

Ernährung:
Schmetterlinge können nur flüssige Nahrung zu sich nehmen, dazu benutzen sie ihrem Rüssel, der genauso lang ist wie sein ganzer Körper.
Sie rollen ihren Rüssel ein und saugen aus Blüten den Nektar.
Es gibt auch Schmetterlinge die Schweiß und Blut trinken und faulige Früchtesaft saugen.
Mit ihren Beinen reinigen sie ihren Rüssel nach dem Fressen.

Bedrohung:
Der Schmetterling ist vielen Feinden ausgesetzt, zu ihren Hauptfeinden zählen Vögel.

Rassen/Arten:
Es gibt ungefähr über 180.000 Arten von Schmetterlingen, zu ihnen gehören auch Falter, Nachtfalter, Schwärmer, Spanner, Spinner und Motten.
Von Jahr zu Jahr entstehen 700 neue Arten von ihnen.
In Europa leben 10.000 Arten von ihnen.

Fortpflanzung:
Anders als bei anderen Insekten, Entwickeln sich Schmetterlinge – auch Metamorphose genannt.
Sie beginnen mit einem Entwicklungsstadion als Ei, und entwickeln sich zu einer Raupe, danach zu einer Puppe und anschließend zu einen Schmetterling – Falter.
Die Eier haben unterschiedliche Formen zum Beispiel: schmal, oval, spindelförmig, kugelig, halbkugelig linsenförmig oder flach.
Die Eier haben eine Größe von etwa 0,5 mm bis 2,00 mm.
Nach 2 bis 3 Wochen schlüpfen Raupen aus ihren Eiern.
Viele Raupen fressen ihre eigene Eierschale, sie dient als lebenswichtiger Nährstoff.

Die Raupen verstecken sich unter Blättern, Ernähren sich dort und erreichen eine Länge von 15 cm.
Ist die Raupe ausgewachsen beginnt sie mit der Verpuppung.
In dieser Puppenform verändert sich die Raupe zu einen Schmetterling, die Organe werden umgeformt und verändern sich.
Nach 2 bis 4 Wochen bricht die Puppe – Kokon auf und ein Schmetterling kann schlüpfen.
Seine Flügel müssen mit Blut aufgepumpt werden, damit sie aus der Schale des Kokons befreit werden können.
Nach einigen Stunden kann dann der Schmetterling davon flattern.

Lebenserwartung:
Schmetterling werden wenige Tage alt, einige von ihnen bis zu 10 Monate.

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